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Bewohner von Haus Martin fühlen sich willkommen

Bewohner von Haus Martin fühlen sich willkommen
Bewohner von Haus Martin fühlen sich willkommen
© St. Vincenzstift

Die Zimmer sind eingerichtet, die Gemeinschaftsräume dekoriert und im Innenhof sprießen die ersten Knospen: Die Bewohner des neuen Wohnhauses Martin des Sankt Vincenzstifts sind in ihren neuen Räumen in Lorch angekommen. Im März waren die 24 erwachsenen Männer und Frauen mit Beeinträchtigung aus dem Vincenzpark in Aulhausen in das neu gebaute zweistöckige Haus in der St.-Benoit-Straße gezogen. Nun hatten sie Bürgermeister Jürgen Helbing zu sich eingeladen.

Bei Kaffee und Kuchen tauschte er sich mit Bewohnern, Mitarbeitern und Angehörigen aus. „Ich freue mich über die neuen Bewohner, die jetzt in Lorch mitten im Leben ihr neues Zuhause gefunden haben“, so Bürgermeister Jürgen Helbing. Gemeinsam mit Martin Pappert, dem Pädagogischen Geschäftsführer des Sankt Vincenzstifts, Martin Storch, Bereichsleiter Erwachsene, und der Hausleitung, Daniela Korn, besichtigte er das neu bezogene Wohnhaus auf der Lorcher Lohwiese.

Mitten im Ortsgeschehen mit kurzen Verbindungswegen zu den Infrastruktureinrichtungen steht Haus Martin in der St.-Benoit-Straße. Bei geöffneten Fenstern hört man das Rauschen der Wisper, im Hintergrund erstrecken sich die Berge. Das Wohnhaus bietet 24 erwachsenen Männern und Frauen mit Beeinträchtigung - auch mit einem hohen Unterstützungsbedarf - ein harmonisches Wohnumfeld mit einer an ihren Bedarfen ausgerichteten Betreuung rund um die Uhr. Das zweistöckige Wohnhaus beherbergt zwei Wohngemeinschaften für je zwölf Bewohner sowie jeweils einen Kurzzeitplatz. Jede der beiden Wohngemeinschaften verfügt über eine Küche und ein geräumiges Esszimmer.

Neben den beiden Wohngemeinschaften befinden sich im Haus auch Räume der Gestaltung des Tages. Diese macht 16 Erwachsenen ein tagesstrukturierendes Ganztagesangebot. Es richtet sich an Bewohner aus Haus Martin, an Sankt Vincenzstift-Bewohner aus Aulhausen sowie an Externe.

Die Erfahrungen aus den ersten Wochen zeigen: Bewohner und Mitarbeiter fühlen sich wohl in dem neuen, modernen Haus. Die Zugezogenen werden herzlich willkommen geheißen. Bei Spaziergängen durch den Ort und gemeinsamen Einkäufen im nahegelegenen Supermarkt haben die neuen Lorcher bisher viele positive Rückmeldungen und eine aufgeschlossene Nachbarschaft erlebt. „Es ist schön hier. Ein schönes Haus“, bringt Regina Mades, die in einer der beiden Wohngemeinschaften wohnt, ihren ersten Eindruck kurz und bündig auf den Punkt.

In den kommenden Monaten werden die Bewohner und Mitarbeiter sich weiter einleben, das Haus mit Leben und Lachen füllen und die Umgebung im Rahmen von Erkundungstouren entdecken. Am Gedenktag des heiligen Martin, dem Namenspatron des Hauses, wird Haus Martin dann in diesem Herbst offiziell und mit geladenen Gästen eröffnet.