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"Gottes Segen ist eine Quelle des Friedens"

Die Ministerpräsidenten Malu Dreyer und Volker Bouffier empfängen Sternsinger in Staatskanzleien
"Gottes Segen ist eine Quelle des Friedens"
"Gottes Segen ist eine Quelle des Friedens"
© Hessische Staatskanzlei

„Herzlich Willkommen. Euer Besuch ist das Beste, was es zu Beginn des Jahres gibt“. Mit diesen Worten hat Ministerpräsident Volker Bouffier Sternsinger-Gruppen aus den Bistümern Limburg, Fulda und Mainz in der Hessischen Staatskanzlei empfangen. Die Gruppen vertraten dort stellvertretend die rund 300.000 Mädchen und Jungen, die um den Jahreswechsel in ganz Deutschland von Tür zu Tür ziehen und Spenden für benachteiligte Kinder in aller Welt sammeln. „Viele Leute kommen täglich hierher. Es ist gut, wenn der liebe Gott uns behütet, denn Gottes Segen ist eine Quelle des Friedens. Und Frieden fängt bei jedem selbst an“, sagte Bouffier zu den Kindern. Begleitet wurde der Besuch in diesem Jahr musikalisch durch den Pueri Cantores Kinderchor am Rheingauer Dom unter der Leitung von Florian Brachtendorf.

„Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“ heißt das Leitwort der 62. Aktion Dreikönigssingen, bei der in allen 27 deutschen Bistümern wieder die Sternsinger von Tür zu Tür ziehen werden. Beispielland der Aktion rund um den Jahreswechsel ist der Libanon, inhaltlich steht das Thema Frieden im Mittelpunkt.  Organisiert hatte den Besuch in der Hessischen Staatskanzlei der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Hessen. 

In einem Anspiel stellten Sternsinger aus den Bistümern Limburg (St. Bonifatius /Wiesbaden) und Mainz (St. Jakobus / Darmstadt) die 24 Länder vor, in denen 2018 Krieg herrschte, und berichteten vor Lebenssituation der achtjährigen Rabella aus Beirut im Libanon. Auch die Sternsinger erlebten schwierige, lustige, im gedächtnisbleibende Situationen unterwegs in ihren Städten und Gemeinden. “Oft sind wir bei Menschen, die selten Besuch bekommen. Da bringen wir Freude mit. Wir gestalten Gottesdienste, in denen wir uns mit dem Thema auseinandersetzen. In unserer Kirche hängen 700 gebastelte Tauben als Zeichen, dass wir Friedensbotschafter sein wollen“, so ein Sternsinger aus Darmstadt. Ministerpräsident Bouffier bestärkte die 50 Kinder und Jugendlichen: „Wer Kinder hat, der glaubt an die Zukunft. Meine und unsere Aufgabe ist es, Kinder stark zu machen, deswegen haben wir unter anderem die Kinderrechte in unsere Verfassung geschrieben. Ihr seid unsere Zukunft.“ Abschließend überreichten die Sternsinger dem Ministerpräsidenten und allen Anwesenden gebastelte Friedenstauben als Symbol der Hoffnung und Erinnerung.

MINISTERPRÄSIDENTIN MALU DREYER: KINDER HABEN RECHT AUF FRIEDLICHES UND GERECHTES MITEINANDER

Bereits am 9. Januar hatte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer über 60 Sternsinger aus den Bistümern Limburg, Mainz, Trier und Speyer in der Rheinland-Pfälzischen Staatskanzlei empfangen. Aus dem Bistum Limburg reiste eine Gruppe aus Weroth, ein Kirchort der Pfarrei St. Laurentius in Nentershausen , nach Mainz. Ministerpräsidentin Dreyer bedankte sich bei den Kindern für ihr Engagement, sich für eine bessere Lebenssiutation von Kindern in anderen Ländern einzusetzen. Dabei erinnerte sie an die in der Landesverfassung von Rheinland-Pfalz verankerten Kinderrechte. Sie wünsche sich für 2020 ein friedvolles Miteinander der Menschen: „Frieden kommt vor dem Militär. Die Kinder unseres Landes und unserer Welt haben ein Recht auf friedliches, gerechtes Miteinander“, so Dreyer. (PM BDKJ/clm)

© BDKJ

An der Aktion Dreikönigssingen ist die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder. Etwa 300.000 Mädchen und Jungen nehmen daran teil und sammeln Spenden. Seit dem Beginn der Aktion im Jahr 1959  haben die Sternsinger weltweit mehr als 74.400 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Die Aktion Dreikönigssingen ist eine gemeinsame Initiative des Kindermissionswerkes „Die Sternsinger“ e.V. und des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).