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Jedes fünfte Kind in Wiesbaden ist arm

Veranstaltungsreihe zum Thema "Kinderarmut" mit vielen Kooperationspartnern
Jedes fünfte Kind in Wiesbaden ist arm
Jedes fünfte Kind in Wiesbaden ist arm

Kinder und Jugendliche, die in Armut aufwachsen, gibt es auch in einem reichen Land wie Deutschland. Was sind die Ursachen? Woran zeigt sich Armut und wie wirkt sie sich aus? Professor Michael Klundt wird das am Donnerstag, 30. Januar, 19 Uhr, im Haus an der Marktkirche (Schlossplatz 4) in seinemVortrag „Gestohlenes Leben. Kinderarmut in Deutschland“beleuchten.  Jedes fünfte Kind lebt in Wiesbaden in Armut. Betroffene Kinder leiden unter Entbehrungen und Benachteiligungen, aber auch unter Ausgrenzung und dem Ausschluss von Aktivitäten. Die damit verbundenen Stigmatisierungen sind für die Kinder oftmals schlimmer als materielle Einschränkungen. Klundt, Professor für Kinderpolitik im Studiengang Angewandte Kindheitswissenschaften der Hochschule Magdeburg-Stendal, zeigt in seinem Vortrag  Strukturen und Erscheinungsformen von Kinderarmut auf und setzt sich mit den psychosozialen und gesellschaftlichen Folgen auseinander.

Der Vortrag ist Teil einer Veranstaltungsreihe zum Thema "Kinderarmut". Veranstalter sind: Katholische Erwachsenenbildung Wiesbaden Untertaunus und Rheingau, Evangelisches Dekanat Wiesbaden, Deutscher Gewerkschaftsbund Wiesbaden-Taunus, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Wiesbaden-Rheingau, Awo Wiesbaden, Attac Wiesbaden und Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Weitere Termine der Reihe: Dienstag, 3. März, 19 Uhr, Roncalli Haus, (Friedrichstraße 26-28): „Kinderarmut in Wiesbaden“ mit Beate Hock und Dr. Rabea Krätschmer-Hahnn, Amt für Soziale Arbeit in Wiesbaden, Abteilung Grundsatz und Planung; Donnerstag, 2. April, 19 Uhr, Georg Buch Haus, (Wellritzstraße): „Der Armut entwachsen - Lebenslagen und Lebenschancen von der Kindheit bis ins junge Erwachsenenalter“ mit Valentin Persau, Awo Bundesverband.