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Von Göttern und Menschen

Musik zur Marktzeit aus dem Rheingauer Dom
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© Katharina Sommer

In einer weiteren digitalen Variante des beliebten Formates „Musik zur Marktzeit“ gastiert das Quartett „Frankfurt Barock“ im Rheingauer Dom. Die vier Streichinstrumentalisten aus der Mainmetropole haben Werke des französischen Komponisten François Couperin im Gepäck.

Die italienische Musik mit ihrer Affektdarstellung und die französische Musik in ihrer Klarheit galten in der Zeit des Barock als absoluter Gegensatz und wurden heiß diskutiert. Um in diesem allgegenwärtigen Streit um die Geschmäcker Stellung zu beziehen, schrieb Couperin zwei Stücke mit dem Titel „Apothéose“, also Vergöttlichung. Das eine Stück widmete er dem Italiener Corelli, das andere dem Franzosen Lully. Beide werden in den programmatischen Stücken auf dem Parnass, dem heiligen Berg der Musen, aufgenommen und an die Seite Apollons gesetzt, dem Gott der Musik und der Künste. Die Komponisten treffen sich auf dem Parnass und schließen dort im letzten Teil „La paix au Parnasse“ Frieden. Gemeindereferent Sebastian Braun schlägt die textliche Brücke in unsere Erlebens- und Glaubenswelt.

Das Video ist ab Freitag, den 26. Februar abrufbar über den Youtube-Kanal „Pfarrei Heilig Kreuz Rheingau“ und unter www.kirchenmusik-rheingauerdom.de

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